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Zwei Parkpkätze zuviel.

In unserer Straße in unserem kleinen Vorort von Köln herrsche permanenter Parkplatzmangel. Wer keine eigene Garage hat, muss mit einem Parkplatz in der Straße vorlieb nehmen. Und wenn man Pech hat, muss man sogar noch unter den zwar schönen aber fürs Auto unvorteilhaften Bäumen parken.

Dazu kommt, dass in den letzten Jahren immer mehr Anwohner ihre Firmenfahrzeuge privat nutzen und dieses, genau wie das private Fahrzeug, in der Straße abstellen. Elektro so und so, Gas Wasser so und so, die üblichen Firmenfahrzeuge.

Dieser Sachverhalt ist zu einem immer öfter wiederkehrenden Gesprächsthema zwischen mir und meiner Frau geworden.

Ein gut befreundetes Nachbar Ehepaar gehört zu diesen Doppelparkern. Wir treffen uns nicht sehr häufig, sehen uns aber nahezu täglich in der Straße. Das Verhältnis ist vertraut, freundlich und hilfsbereit. Schwere Pakete oder kleinere Möbel trägt man schon mal zusammen.

Auf der jährlichen Geburtstagsparty eines gemeinsamen Freundes lassen wir auch immer die Kuh fliegen. Meine Frau und ich hatten in Erwägung gezogen das Parkplatzproblem einmal bei Wein, Bier und Pizza anzusprechen.

Heute Morgen um 10 Uhr rief mich unerwartet unser gemeinsamer Freund an und sagte mir, dass unser Nachbar tot sei.

Arbeitsunfall, Starkstrom. Seine Frau hätte ihn gestern schnell per SMS informiert, dass S. am Montag, vorgestern, verstorben sei. Meine Frau hatte der gemeinsame Freund da auch schon informiert.

S. hinterlässt seine Frau, die schon mit meiner Schwester in der Schule war, eine Tochter 11 Jahre und einen Sohn, 9 Jahre.Übernächste Woche ist Beerdigung.

Nach kurzer Besinnungslosigkeit wurde mir wieder SO-FORT klar, wie wertvoll unser Leben, unser Glück, unsere Gesundheit ist. Alles, aber auch wirklich alles andere wird mit einem Schlag nichtig und irrelevant.

Wir haben jetzt jedenfalls 2 Parkplätze zuviel in der Strasse.

– Schebacca 05. Juni 2013

„Aber Großmutter, was hast du für ein entsetzlich großes Maul?”

Follower und Followings auf twitter.

“Schebacca, warum hast Du so viele Follower ?” Diese Frage höre ich nahezu täglich seit dem ich mich auf twitter angemeldet habe oder seitdem ich sehr aktiv geworden bin.

Es gibt natürlich kein Patentrezept ist das einzige was ich regelmäßig antworten kann. Der Rest der Erklärung ist dann sehr improvisiert oder auch abhängig von dem, der fragt.

Ich mag es sehr, wenn ich danach gefragt werde, dass zeigt mir einen eher offenen Twitterer der wirklich interessiert. Ich denke nicht, dass ich zu Anfang meiner Twitter Karriere Dinge bewusst richtig gemacht habe. Ich denke eher dass es eine Aneinaderkettung vieler günstiger Entscheidungen war. Das fing beim Ava an. Der Ava wird meiner Meinung nach völlig unterschätzt. Seht mal in Euch hinein, was Ihr gerne seht. Ein Ei ? Ein brüllendes Tier ? Die Optik spielt hier eine sehr große Rolle. Chewbacca aus Star Wars (mein Ava) war schon mit gefühlten 10 Jahren mein Held dieser Filmreihe.

Die Wahl war purer Zufall, ohne groß zu überlegen. Den originalen Namen konnte ich natürlich nicht mehr wählen. SCHEBACCA kam zustande als meine Mutter mit meiner Tochter zusammen Ciabatta Brot gebacken haben. Aus Jux & Dollerei haben sie es einfach Schebacca genannt.

Neben dem Ava und dem Nick ist es zwingend nötig eine sehr hohe Twitteraktivitat an den Tag zu legen. Wenn Du häufig schreibst, wirst Du häufig gelesen. 10 Tweets am Tag reichen da nicht aus.

Tweets sind das Herz des Twitter Körpers. Der Inhalt, die Art zu twittern und die Aussagekraft lässt andere User ein Bild von Dir bekommen.

Sehr rasch fing meine Followerzahl an zu wuchern, was mich sehr wunderte. Ich bin ich, ich kenne mich ein Leben lang. Auf Twitter kam das was ich zwitscherte sehr gut an.  Pickt Euch bestimmte Themen. Bei mir ist es Musik. Mein ganzes Leben besteht aus Musik. Kombiniert das mit aktuellem, mit Pics, mit Links, nutzt die Hashtags, antwortet auf Mentions. Seriös oder Fun, egal. Es gibt nicht DAS Twitter Thema. Denkt auch daran, dass Ihr twittert und niemand anders. Die Anzahl der Follower ist völlig unabhängig von der Qualität der Tweets.
Eure Tweets sind Euer Aushängeschild, danach werdet Ihr, Euer Account beurteilt.

Das A & O bei der Art zu twittern ist: BLEIBT AUTHENTISCH.

Ob Ihr ehrlich seid, ob Ihr Absichten habt, ob Ihr wirklich gerne twittert liest man nach einiger Zeit heraus. Ich bin der Meinung, dass es ein Twitter Gen gibt. Das mag verrückt klingen aber man kann Twitter können.

Auf Twitter lässt sich niemand mit irgendwelchen verlogenen Tweets verarschen.

Sehr früh schrieben mir die Leute, dass sie meine offene, authentische, etwas zynische Art zu twittern sehr mögen. Die Followerzahl schoss weiter nach oben.

Ein weiterer Punkt sind die followback Accounts oder die Sammelaccounts.

Das Prinzip ist allgemein bekannt. Man folgt sich gegenseitig und lässt so die Followerzahl schnell noch höher wachsen. Hierzu gibt es sehr viele Ansichten. Die Followerzahl hochpushen ist eins. Die Tweets lesen oder gelesen werden ist die andere Sache.

Natürlich kann man ab einer bestimmten Followings Zahl die tweets nur sehr schwer nach halten bzw. alle lesen. Ich persönlich bin der Meinung alles über 400 ist nicht mehr im Sinn von twitter nach zuhalten.

Unter dem followback System leidet jedoch sehr der Ruf eines Accounts. “Der folgt ja jedem zurück und liest meine tweets nicht, da folge ich nicht zurück.”

Dies ist per se eine unsachliche Aussage. Twitter stellt Listen zur Verfügung. Eine Liste kann mit 500 Accounts bestückt werden. Diese Liste kann man mit beliebigen Followern bestücken. Nimmt man seine Lieblingsfollower, kann man diese Liste als TL verwenden. Die followback Accounts tauchen hier nicht auf.

Das Verhältnis Follower zu Followings steht immer mehr im Mittelpunkt der Twitter Community. Folgt man mehr Accounts als einem selber folgen, wird der Account in aller Regel mit Argwohn betrachtet.

Jeder Twitterer hat eine bestimmte Vorstellung davon, wie ein Twitter Account auszusehen hat. Das ist in Etwa so, als wären wir alle Bundestrainer und hätten die beste Mannschaftsaufstellung zur Hand.

Hast Du dann irgendwann mal wirklich viele Follower, bekommst Du es SOFORT mit einem Bataillon an Neidern und Missgünstigen Menschen zu tun. Das followback Prinzip, welches vielleicht 10% der Summe ausmacht, wird als Axt benutzt um Deine Tätigkeiten, Deine Art Dich auf twitter zu bewegen schlecht zu machen und Dich in den Dreck zu ziehen.

Und hier fällt es mir schwer auf die @Nicknames zu verzichten die mich seit langem anscheißen und denen mal gehörig den Kopf zu waschen die aus niederträchtigen, missgünstigen Gründen ständig einen Shitstorm lostreten wollen.

In dieser Diskussion über die Follower und die Prinzipien die angewendet werden können, geht ein Grundstein von Twitter verloren. Die Qualität der Tweets.

Es ist den Leuten nicht mehr wichtig was Du twitterst, sondern es wird nur noch auf der Followerzahl herumgepickt. Aus dem Nichts heraus kommen Anfeindungen und Unterstellungen.

DIE Unterstellung an sich ist “Der Schebacca hat ja Follower gekauft.” *Würg*

Jedes mal, wenn ein solcher Satz in meiner TL auftaucht bekomme ich einen Klos in der Magengegend. Ich werde gezwungen dazu Stellung zu beziehen oder mich zu erklären. Hier kommt die Feigheit der Anonymität im Internet sehr gut zu tragen.

Ich habe keinen einzigen Follower gekauft. Zu meiner Spitzenzeit hatte ich ca. 34.000 Follower. Davon waren nachweislich 95% REAL FOLLOWER. 3% Bots und 2% Inaktive Follower. Ich kenne nur 2 Accounts die Follower gekauft haben. Das SIEHT man schlicht.

Von 300 Followern auf 15.300 Follower binnen eines Tages. Hhmm… wirklich etwas auffällig. Jeder meiner langjährigen Follower wird bestätigen, dass meine Followerzahl stetig gestiegen ist und nicht mit einem Knall da war. Zudem untersagt Twitter die Verfahrensweise Follower gegen Geld zu gewinnen.

Mehr als die schlichte Unterstellung, mehr als der absurde Vorwurf ich hätte dieses Prinzip in Anspruch genommen kam nie. Es gibt genug Apps, Hilfsprogramme etc. die einem gnadenlos aufzeigen, welche Sorte Follower ein Account hat. Da gibt es nichts zu verstecken, das ist transparent. Ein gutes Beispielt ist @BarackObama mit einem ganzen Haufen an fake Followern.

Diese Hilfsmittel hat mit Sicherheit jeder der selbsternannten Wahrheitsfinder genutzt um mich hochgehen zu lassen. Aber….in den Kies gepust Ihr Unkrautstecher.

Irgendwann ist mir mal die Followerzahl völlig egal geworden. Der Sinn ist nicht wirklich darin gegeben jedem zurückzufolgen, das sehe ich ein. Ob man aus Freundlichkeit zurückfolgt oder aus welchen Gründen auch immer.  Ich kann keine arabischen, chinesischen, japanische oder kryptische Tweets lesen.

Also bin ich diesen Accounts wieder entfolgt die, ich möchte das noch mal herausheben, NUR für die Followerzahl, NUR DIE ZAHL relevant waren.

Dass dies auch einen Tsunami an Entfolgungen für mich zur Folge hat ist klar. Schließlich ist dieses followback System ja eine Art wortlose, stille Abmachung.

Zudem bin ich auch Accounts entfolgt, die ich einfach nicht mehr gelesen habe. Gründe dafür sind mannigfaltig. Ich möchte hier nur 3 nennen. 1. Inaktivität 2. Langweilige Tweets (subjektiv) 3. Schlicht das Gefühl mit diesem Account nichts mehr anfangen zu können. Eine Art Twitter Sinn vielleicht. Ich bin auch der Meinung, man muss sich fürs entfolgen nicht rechtfertigen. Ich verlange von NIEMANDEM eine Erklärung oder Ähnliches, warum er mir auf Twitter entfolgt. Wieso auch ? Das ist Social Media, fertig.

Aber mit der Entfolgung der “normalen” Accounts kam ein neuer Aufschrei. Da ja jeder mitverfolgen konnte, dass ich meine Followings sehr stark reduziert habe, aber nicht jeder damit fertig wird, traf ich auf eine neue Welle von Hass, Beleidigungen, Missgunst etc.

Auch hier verzichte ich auf die @Nicknames, obwohl es einige verdient hätten dass die Twitterwelt ihre unterirdische Art mit einer Entfolgung umzugehen sieht.

2 Beispielbilder möchte ich jedoch unten anfügen: Hier sind sich wohl 3 Accounts einer Meinung.

Alle Namen sind wegradiert.

Werde ich entfolgt, frage ich mich zuerst mal warum das passiert ist und suche einen Fehler bei mir. Ich scheiße keinen Account offen an und beschwere mich über das entfolgen. Aber hier ist sicher Erziehung, Feingefühl oder ein gewisses Gespür für die Situation gefragt. Und diese Eigenschaften muss ich hier erfahrungsgemäß einigen Absprechen.

Die Qualität der Tweets hängt oft hinter der Form hinterher, mit der man seinen Account führt. Wer ein offenes Profil hat ist nun mal durchsichtig und gläsern. Die Accounts, denen dein Verhalten suspekt ist, entfolgen oft aus sekundären Gründen. Ihre “Prestigefollower” (mein Lieblingswort) hätten wohl Probleme damit wenn man Dir folgt. Das geht natürlich nicht.

Vielmehr folgt man dann lieber einem bestimmten Accountverhältnis Follower zu Followings als einem Account der wirklich gut und unterhaltsam twittert.

Niemand folgt 100 Followern. Hast Du aber einige Tausend, legal bekommen, vielleicht sogar verdient (das ist sehr subjektiv) bist Du ein faules Ei und man wird einen Scheiß tun und Dir jemals folgen. Eine Liste mit Anforderungen wie genau mein Account zu sein hat damit man folgt, sollte hier verschickt werden.

Um es auf den Punkt zu bringen man folgt oder entfolgt nicht wegen der Qualität der Tweets sonder aufgrund der Accountverhältnisse.

Das ist gegen die Twitter Natur, das ist neurotisch.

Ich kann nicht sagen, dass mir alles egal ist auf Twitter und ich mein Ding durchziehe und über Leichen gehe. Ich bin Mensch durch und durch und ich kann und werde das auch im Internet nicht anders machen. Da mir Twitter jedoch sehr ans Herz gewachsen ist, ich denke das merkt man und ich bekomme auch viel Resonanz diesbezüglich nehme ich mir heraus, meinen Twitter Account so zu gestalten wie ich es will. Hätten die “normalen” Accounts denen ich entfolgt bin für meine Vorstellung mal etwas anders oder besser gemacht, wäre ich mit Sicherheit nicht entfolgt. Diesen Leuten die schlichte Warheit zu sagen, dass Ihre Tweets nicht dort ankommen wo sie hin sollen, dass sie also für mich völlig uninteressantes zwitschern, ist nicht möglich. Die Erfahrung habe ich gemacht. Da der Mensch aber immer zum Fehlerfreien tendiert, ist es immer der Entfolger der den Fehler macht. Das ist der einfachere Gedankengang, der geringste Widerstand. Oft nehmen sich die Personen einfach zu wichtig.

Werde ich entfolgt, denke ich kurz drüber nach und finde mich problemlos damit ab. Niemand kann jemanden zwingen zu folgen, ein Folgezwang existiert nicht.  “Es ist doch nur ein Spiel.” Ja, genau.

Ich weiß, dass hinter jedem Account ein Mensch steckt, aber wenn ich mich immer nach meinem Gegenüber richte bin ich bald wieder bei 12.000 Followings oder mehr und twittere vielleicht auch noch das, was andere wollen.

Über Eure Resonanz auf meinen Beitrag freue ich mich. Bleibt sachlich.

So Freunde…und jetzt wieder ab zu Twitter und mir folgen. Es lohnt sich !!!

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“Tweetklau”

Ein immer häufiger aufkommendes und sehr intensives Streitthema auf twitter ist der Tweetklau.

Tweetklau existiert nicht.

Es ist ein Phantomwort. Als ich diesen Begriff das erste mal hörte, musste ich sofort an Reinhold Messner und den Yeti denken.

Nach allen Definitionen (es werden einige angeführt) existiert der “Tweetklau” nicht.

Wer sich auf twitter in einem offenen Profil bewegt, stellt alles was in diesem Account stattfindet der Weltöffentlichkeit zur freien Verfügung. Dem wurde vorher mit dem Klick im kleinen Kästchen der AGB zugestimmt.

Meine Lieblingsreaktion auf dieses Thema ist immer: “Mir sind mehr tweets geklaut worden als viele andere überhaupt geschrieben haben.” Das ist ein schlichter Fakt.

Wörter wie “Gedankenklau”, “Ideenklau” oder “Raub von geistigem Eigentum” sind mehr der Wunsch den roten Lutscher in der Tüte mit gelben Lutschern zu ergattern. Gedanken SIND Allgemeingut.

Lese ich tweets die eindeutig von mir sind, was bei meiner hohen twitter Aktivität sehr häufig vorkommt, schiesst ein kurzes, ehrliches Lächeln in mein Gesicht, weil mir mitgeteilt wird, dass mein tweet SO gut ist, dass er kopiert wurde, um sich damit zu profilieren. Ein tolles Kompliment finde ich. I.a.R. favorisiere ich den tweet dann auch und schmunzel innerlich über die Überraschung die das beim “Kopierer” auslöst.

Als dieses Thema in meiner TL neulich kurz vor dem Siedepunkt stand, habe ich getwittert: “Wer sich über “tweetklau” aufregt war noch nie richtig krank.” Die Resonanz gab mir Recht.

Gefühlt sind es sehr junge twitterer oder twitterer die sich traurigerweise über tweets oder Ihren Account definieren, die den Tweetklau in den Türrahmen hängen.  Hier sollte ausgebildetes Fachpersonal die Psyche untersuchen dürfen.

Einige Beispiele: “Happy Birthday” “Frohe Weihnachten” “Endlich Freitag” “Guten Morgen TL” “BvB 1:0” Ein Witz, Sprüche, Zitate, Aktuelles, Weblinks, Photos.

Ich denke hier spiegelt sich sehr gut wieder was KEIN Tweetklau sein kann. Wie will man da unterscheiden ? Können 2 Menschen NICHT den exakt gleichen Gedanken haben und ihn zu Papier bringen ? Wer masst sich an hier zu Urteilen ?

Hier wird der Vorwurf ad absurdum geführt und es wird deutlich wie bodenlos der Vorwurf des Tweetklaus ist. Wir leben alle mehr oder weniger in der gleichen Gesellschaft, haben ähliche Eindrücke vom Alltag, Eindrücke vielschichtiger, medialer Einflüsse die dann oft ähnliche tweets mit sich bringen.

Ein tweet der mir geklaut wurde hat nunmehr auf favstar. de doppelt so viele Favorisierungen erhalten wie mein Original. Selbst hier kann ich nicht anders als amüsiert lachen.

Ich könnte gefühlt endlose weitere Beispiele bringen die deutlich machen, dass man twitter mit einem grossen Schuss Gelassenheit nehmen sollte. Oder verdient jemand sein Brot mit tweets schreiben ? Und wird ihm/ihr dann DAS geklaut ?

Meine “Feuertaufe” in Sachen Tweetklau war der Tag, an dem ich einen Witz von einer Witzeseite bei twitter veröffentlicht habe. Es stellte sich heraus, dass dieser (dann tweet) bereits 2 mal existierte. Der angebliche Urheberaccount startete zusammen mit einer gefühlten Armee auf breiter Front eine Art Shitstorm gegen mich.

Durch kurzes recherchieren stellte ich schnell fest, dass dieser tweet bereits 2 mal auf twitter existierte. Der zweite Account gab mir auf ehrliches, offenes Ansprechen  daraufhin zu verstehen, dass es ihn nicht die Bohne juckt, wenn sein tweet vervielfältigt würde, eine Einstellung also, wie ich sie teile.

Ob der Witz von Account 1, dem militanten, martialischen, haha..ist konnte mir dieser nicht schlüssig darlegen.

Mir fällt das Sprichwort mit den Hunden ein: ”Wer am lautesten bellt….” aber vorsicht, das könnte geklaut sein.

Vielleicht sollten die getroffenen künftig von Nessie, dem Yeti oder Bigfoot sprechen, wenn es um den ominösen Tweetklau geht, das nimmt der Sache etwas die Schärfe.

04. März 2013 -Schebacca

http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__242.html http://de.wikipedia.org/wiki/Diebstahl http://www.duden.de/rechtschreibung/Diebstahl

“Dein schlimmster Feind”

Das Zitat “Dein schlimmster Feind steht Dir näher als Du denkst” hat mich dazu bewegt diesen, meinen ersten Blogbeitrag zu schreiben. Erneute, nahezu schlaflose Nächte ohne Ergebnis, ohne DIE hilfreiche Eingabe lassen den Tumor der mir seit vielen, vielen Jahren auf der Seele liegt und mich tagsüber kaum atmen lässt nicht verschwinden. Ich bin Familienmensch, sehr harmoniebedürftig. Ich ziehe meine ganze Kraft aus dem Zusammensein mit Freunden & Familie. Freizeitgestaltung ist mir diesbezüglich sehr wichtig. Ich bin 42 Jahre und habe mehr oder weniger meinen Kreis gefunden, aus Menschen die ich mein Leben lang kenne oder seit frühester Kindheit oder Jugend. Da wird Familie zu Freunden, da werden Freunde zur Familie. Ab einem gewissen Alter, denke ich, werden es nicht unbedingt mehr, sodass man seinen “Kreis” gefunden hat…habe ich gedacht. In der kürzeren Vergangenheit musste ich allerdings des öfteren bitter feststellen, dass dies eine einseitige Beziehung ist. Es läuft alles rund, man feiert, man telefoniert, man heiratet sogar noch. Freundschaftsbekundungen sondergleichen in gehobener, alkoholischer Stimmung. Das gebügelte Band der Freundschaft wird pünktlich zur Feier, pünktlich zum Wochenende herausgeholt und in einer Art gehuldigt, bei der sich Mekka vor Angst in die Hose scheisst. Mit Allemann voran. Doch dann, irgendwann wenn Du es nicht erwartest, bekommst Du einen mit der Keule. Ich “erwarte” sowas übrigens NIE. Das war bisher mein grösster Fehler in diesem Zusammenhang. Man kennt Dich plötzlich und mal wieder nicht mehr. Man meidet Dich. Man lügt, intigriert, verleugnet, verweigert dir jegliche Unterstützung. Von heute auf morgen. Telefonate werde nicht beantwortet. Auf konkretes Nachfragen bzw. Ansprechen der Situation, welches nahezu einem betteln gleich kommt, wirst Du in gekonnt rethorischer Art zurückgewiesen und sollst doch bitte “nochmals über die “Sache” nachdenken” oder andere, geschicktere Personen werden vorgeschoben um den Unrat zu säubern.” Über eine “Sache” wie sie mittlerweile so häufig vorkommt, dass es für mein Gehirn keine Veränderung mehr gibt, weil dieser Sachverhalt sich immer und immer wiederholt und es immer nach Schema F abläuft. Die Tatsache dass man sich jahrzehnte lang kennt, lässt mich nicht lange an den Gründen oder Ursachen dieser “Selektion” zweifeln, oder nachdenken. Ich bin Logiker, ich kann 1 & 1 zusammen zählen. und das auch 10, 20, 30 mal hintereinander. Persönliche Interessen, Profitgier im weitesten Sinn, Imagepflege, Profilpflege stehen dort weit im Vordergrung. Dinge die deutlichen Vorrang vor den dann so vergrauenden Freundschaftsbekundungen haben. Da fällt eine Entscheidung nicht schwer. Vieles vermischt sich dann, vergraut, wird nicht mehr nachvollziehbar, verschwindet letzten Endes als Tatsache. Die Gruppentiere werden still, der Mob, angeführt von Leitwölfen, Silberrücken oder wie man sie auch immer nennen möchte hat die Herrschaft über die Gruppe erlangt und leitet nun alle künftigen Vorkommnisse und Ereignisse so in die Wege, dass der persönlichen Genugtuung, der Befriedigung und dem reinwaschen der eigenen Seele und Klamotten keine Kritik, unangenehme Verhaltensweisen o.Ä. mehr im Weg steht. Die im Beruf so hart erlernte Ellbogengesellschaft ist mit einem Hallali im Freundeskreis brutalst angekommen. Rationelles denken, gesprochenes Wort wahr tun, ist nun nicht mehr möglich und Du bleibst, mal wieder, auf der Strecke. Prioritäten setzen, das geht weit weit über Familien- oder Freundschaftsbekundungen hinaus. Da wird nicht über Leichen gegangen, jedoch über alles was eine andere Energie hat wie man selbst. Das betäubt sicherlich jegliche Sinne und macht auch den Weg frei für ein reines Gewissen, für den Rest an Gewissen den man noch übrig hat. Nicht betroffene Gruppentiere sind nun völlig still, stehe nahezu apathisch am Zaun, harren der Dinge. Eine Meinung diesbezüglich und auch zu vielen, vielen anderen Dingen haben sie schon lange nicht mehr. Der Energieraubende Alltag, die hohen Verpflichtungen, die Stressbewältigung lässt dies nicht mehr zu. Kein Ja, kein Nein, vielleicht mal ein Vielleicht. Keine Stellung beziehen, keine Meinung äussern, abwarten, dann von hinten mitmischen. Glatt sein, keine Angriffsfläche bieten, das bekannte “aus der Affäre ziehen.” Still sein heisst mitmachen, den Mob unterstützen. Der Meinungslose Mensch wird immer der Mensch sein der sich überlegt ob er Dir in Notsituationen hilft oder nicht. Denn dazu muss er eine Meinung von Dir haben. Sachlichkeit ist nun überhaupt nicht mehr erwünscht, man meidet mich. Meine klärenden Frage, deutliche Stellungnahme zu Sachverhalten, Urteilsvermögen, offene Augen werden gemieden wie der Teufel das Weihwasser. Somit ist eine sachliche Klärung, irgendwelcher unangenehmen Sachverhalte, die scheinbar am Ego verschiedener Mitglieder dieses Kreises nagen nicht möglich. Der erste Stein wurde geworfen..und dann..ja und dann ? Man gibt Dir schlichtweg nicht die Möglichkeit etwas zu klären was dir wortlos vorgeworfen wird. Mit normalen Masstäben hat das nichts mehr zu tun. Das ist das Gegenteil von fair, das ist Niedertracht. Kompromissloses, rücksichtsloses Entscheiden, die eigenen Interessen im Vordergrund. Ich habe Bekannte, denen kann ich ALLES sagen, die hören zu, die bleiben sachlich denken nicht in Schubladen, die helfen wenn es sein muss. Ich wünsche mir viel öfter klare Vorwürfe, deutliche Aussprache. Schlicht das klären von Problemen die ICH nicht aufgeworfen habe, die man mir als tonnenschweren Brocken vor die Füsse wirft. Ich nehme die Worte Familie & Freunde SO wie man sie nehmen soll. Ich verstecke mich vor keiner Kritik, gehe keinem sachlichen Kampf aus dem Weg, aber dabei will ich meinen Gegenüber sehen.
Deshalb, wenn ihr euch mit euren Feinden beschäftigt, schaut nicht zu weit nach vorn oder hinten, guckt einfach mal nach links oder rechts über Eure Schultern.

19. Februar 2013 –Schebacca

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